Trocknet unsere Erde aus?
Derzeit herrscht wieder eine Trockenperiode. Äußerlich nehmen die Menschen das zwar nicht besonders wahr, da im Winter für die häuslichen Gartenanlagen kein Wasserbedarf ist. Wohl aber wirkt sich die derzeitige monatelange Niederschlagsarmut auf den Grundwasserspiegel aus, der sich wieder einmal einem Tiefststand nähert. Ob nun der Klimawandel daran schuld ist oder es sich um langfristige Wetterabläufe handelt ändert nichts an der Tatsache, dass in der Oststeiermark die Wasserversorgung aus der eigenen Region immer schwieriger wird. Hinzu kommt, dass Gleisdorf auf Grund seiner guten Lage wirtschaftlich und bevölkerungsmäßig wächst und so der Bedarf auch beim Wasser permanent steigt.
Wir tun etwas für eine sichere Wasserversorgung – wir investieren!
Damit die Wasserversorgung in Gleisdorf und der umliegenden Region weiterhin auf hohem Standard bleibt, investieren die Stadtwerke Gleisdorf jährlich in die bestehenden und in neue Leitungsanlagen. So werden derzeit die höchsten Investitionen und Aufwendungen in der Höhe von ca 1,5 Millionen Euro in der Unternehmensgeschichte getätigt.
Transportleitung Oststeiermark – das Jahrhundertprojekt
Da ist einmal das Jahrhundertprojekt „Transportleitung Oststeiermark“ an der die Stadtwerke Gleisdorf beteiligt sind. Damit wird der Zugang zu weiteren ergiebigen Wasserquellen erschlossen. Heuer im Herbst soll die Leitung von Graz/Feldkirchen bis Gleisdorf verlegt sein, Ende 2009 soll das gesamte Projekt bis Hartberg abgeschlossen und in Betrieb sein.
Die Leitung ist ca 60 Kilometer lang, kostet ca 15 Millionen Euro, wird vom Land Steiermark finanziell unterstützt und es sind 11 Wasserversorger daran beteiligt.
Sanierung der Hochbehälter
Eine weitere Herausforderung stellt der immer mehr steigende momentane gleichzeitige Wasserbedarf, der nun schon Spitzenwerte von 60 Liter pro Sekunde erreicht hat, dar. Um auch in diesem Bereich keine Probleme zu bekommen, wurden die zwei „alten“ Hochbehälterkammern am Sandriegel in Gleisdorf saniert und es stehen somit weitere 700 m³ Wasserreserven zur Verfügung. Bei dieser Sanierung wurde die Überwachungsanlage erweitert und so wird nun das Gleisdorfer Wasser rund um die Uhr vollautomatisch auf Menge, Qualität, Temperatur mit Messgeräten und Kameras überwacht.
„Durch diese Maßnahmen ist die Wasserversorgung für Gleisdorf langfristig abgesichert“, berichten Wasserwerksleiter Ing. Karl Hierzer und Stadtwerke Geschäftsführer Dir. Ing. Walter Schiefer.









