Informationen zur Gleisdorfer Abfallwirtschaft
Im Oktober 2005 haben die Stadtwerke Gleisdorf das neue Abfallwirtschaftskonzept mit vielen Neuerungen gestartet. Ziel war es, für die Bevölkerung das Sammeln, Trennen und Entsorgen möglichst zu vereinfachen, eine hohe Flexibilität zu bieten und trotz dieser Zusatzleistungen keine Gebührenerhöhung vor zu nehmen.
Gleisdorf hat mit der „Intelligenten Mülltonne“, den elektronischen Chips in den Mülltonnen, und der automatischen Übertragung der Entleerungsdaten eines der modernsten „Müllsysteme“ Österreichs. Bemühungen um permanente Verbesserungen, auch unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes, stehen nach wie vor im Mittelpunkt unseres Geschäftssinnes.
Um Kilometer zu vermeiden wurden die Abfuhrrouten optimiert. Es wurden auch Müllanalysen durchgeführt. So konnten in den Siedlungen Schwachstellen erkannt werden. Dabei zeigte sich, dass bei einer vierwöchigen Entleerung der Kunststoff- und Altpapiertonnen die Behälter in den Siedlungen übervoll waren. Da haben wir Abhilfe geschaffen, und das Entleerungsintervall auf 14 Tage verkürzt. Andererseits hat sich bei den Müllanalysen herausgestellt, dass bei Einfamilienhäusern ein längeres Entleerungsintervall zumutbar wäre. Beispiele in den Nachbargemeinden zeigen eine gut funktionierende Abfuhr von Kunststoff und Altpapier im 6 Wochen Rhythmus.
Auf Basis dieser Erkenntnisse haben wir die Abfallentsorgung 2009 wie folgt optimiert:
Abfuhr Restmüll: 14-tägig möglich, Verrechnung nach den tatsächlichen Entleerungen
Abfuhr Biomüll: wöchentlich möglich, Verrechnung nach den tatsächlichen Entleerungen
Abfuhr Altpapier: 14-tägig (Siedlungen), 6-wöchig (Einfamilienhäuser)
Abfuhr Leichtfraktion: 14-tägig (Siedlungen), 6-wöchig (Einfamilienhäuser)
Sollte es auf Grund der nun längeren Abfuhrintervalle bei den Einfamilienhäusern Lagerprobleme geben, so bieten wir selbstverständlich gerne ohne Gebührenerhöhung zusätzliche Mülltonnen an.
Ein weiteres Service bieten wir mit dem Abfallzentrum im Gewerbepark Albersdorf. Dort können wie bisher Sperrmüll, Altholz, Altmetall, Altpapier, Bauschutt, Verpackungen aus Kunststoff, Glasflaschen, Metalldosen, Flachglas, Styropor, Textilien/Altkleider, Grünschnitt (Kleinmengen), Tierkadaver, Reifen, Kühlschränke, Elektroaltgeräte, Problemstoffe entsorgt werden.
Öffnungszeiten: Mi 13:00–17:00 / Do 13:00-19:00 / Fr und Sa 8:00-12:00
„Außerdem werden wir nach Weihnachten zu Beginn des neuen Jahres eine zusätzliche Abfuhr von Altpapier und Leichtfraktion einführen, sodass um diese Zeit, wo auch das „Müllaufkommen“ größer ist, kein Engpass beim Kunden entsteht. Wir hoffen mit diesen Angeboten die Bedürfnisse unserer Kunden gut abdecken zu können“, so Dir. Ing. Walter Schiefer und Umweltreferent Ing. Karl Hierzer.