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27.11.2009
Klimaschutz Gemeinde 2009  

Die Initiatoren des Gleisdorfer Umweltprojektes „Klimaschutz Gleisdorf – Leben im Sonnenzeitalter“ Bgm Christoph Stark, FWS Geschäftsführer Walter Schiefer und Umweltreferent Karl Hierzer (von rechts nach links) freuen sich über den Umweltpreis.

 
Umweltpreis „Österreichische Klimaschutz-Gemeinde 2009“ für Gleisdorf
Das Gleisdorfer Umweltprojekt „Klimaschutz Gleisdorf – Leben im Sonnenzeitalter“ ist Sieger beim Umweltwettbewerb „Österreichische Klimaschutzschutz-Gemeinde 2009“ in der Kategorie Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohnern. Und so schafft das im Frühjahr 2009 gestartete Projekt nicht nur Vorteile für die regionale Wirtschaft,.......

die Umwelt und für die Bevölkerung, sondern bringt der Stadtgemeinde Gleisdorf auch noch eine verstärkte Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und eine Bestätigung ihrer Stellung „Solarhauptstadt Österreichs“ zu sein!     

Das Interesse am diesem Wettbewerb war sehr groß und so gab es eine Rekordbeteiligung mit ca 100 teilnehmenden Gemeinden in diesem Jahr. Der nun zum zweiten Mal ausgetragene Wettbewerb wird vom Verbund, Lebensministerium und Österreichischer Gemeindebund veranstaltet und vom Verbund auch noch finanziell unterstützt.

Aus den Händen von Umweltminister Niki Berlakovich, Verbund Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Anzengruber und Gemeindebundpräsident Bürgermeister Helmut Mödlhammer konnten im Wiener Konzerthaus am 25. November 2009 Bürgermeister Christoph Stark und Feistritzwerke-STEWEAG Geschäftsführer Walter Schiefer die grün umrandete Ortstafel mit dem Schriftzug „Österreichs Klimaschutz-Gemeinde 2009“ und den Siegercheck in der Höhe von 18.000 Euro entgegennehmen.

Was verbringt sich nun hinter dem Projekt „Klimaschutz Gleisdorf – Leben im Sonnenzeitalter“ wirklich und wie wird es umgesetzt?

Das Siegerprojekt - Leben im Sonnenzeitalter

Mit dem von der Stadtgemeinde Gleisdorf eingereichte Projekt „Klimaschutz Gleisdorf – Leben im Sonnenzeitalter“ sollen bis zum Jahre 2015 in Gleisdorf 25% der Wärmeversorgung und 100% des Strombedarfs aus erneuerbarer Energie kommen  und dabei auch noch 20% Energie und CO2 Emissionen eingespart werden. Dabei wird aber nicht nur aktiv Klimaschutz betrieben und nachhaltig gewirtschaftet, sondern es wird damit die regionale Wirtschaft gestärkt und die Abhängigkeit vom Ausland bei der Energieversorgung verringert!

Datenerhebung für elektronischen Energiekataster

Das besondere bei diesem Projekt ist der im Jahre 2008 erstellte elektronische  Energiekataster, bei dem die Art der Wärmeversorgung und der Einsatz von erneuerbarer Energie optisch im Gleisdorfer Katasterplan dargestellt ist. Dazu wurden bei allen Objekten in Gleisdorf die Gebäude- und Heizungsdaten erhoben, in die Energiedatenbank gestellt und der elektronische graphische Katasterplan erstellt.

Jährliche öffentliche Energiepräsentation mit Klimaschutzauszeichnung des „Gleisdorfer Energiesparmeister“

Mit diesen erhobenen Energie- und Gebäudedaten ist ein jährlicher Vergleich der „Energieentwicklung“ in Gleisdorf möglich und das wird auch gemacht. In einer öffentlichen Veranstaltung bei der auch der Gleisdorfer Energiesparmeister ausgezeichnet wird,  werden die jährlich getätigten Maßnahmen vorgestellt und mit den geplanten Zielen verglichen. Denn bis zum Jahre 2015 soll es in Gleisdorf  7.750 m² Sonnenkollektoren, 750.000 Watt Photovoltaik, 400 dezentrale Biomasseheizungen, 6 zentrale Biomasseheizwerke, 50% energiesparende Straßenbeleuchtung, 300 Elektrofahrzeuge und 10 Solar-Elektrotankstellen, 120 Niedrigenergiehäuser, 700 neu gedämmte Häuser, 10 Objekte mit solarem Kühlen und Heizen geben.

Die Akteure und Gewinner

Das Projekt „Klimaschutz Gleisdorf  - Leben im Sonnenzeitalter“ wurde von Feistritzwerke-STEWEAG und Stadtwerke Gleisdorf initiiert und wird von der Stadtgemeinde Gleisdorf, dem TIP Citymanagement mit ihren Mitgliedsbetrieben, Vereinen und Organisationen und der Bevölkerung unterstützt. Somit steht eine breite Basis hinter diesem Projekt, bei dem seit dem Start bereits Projekte in der Höhe von 5 Millionen Euro umgesetzt wurden. Werden alle Vorhaben verwirklicht, dann fließen in die regionale Wirtschaft 35 Millionen Euro und bringen viele starke Impulse für die Bevölkerung, Umwelt und die Wirtschaft!   

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