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08.02.2010
PV Anlage Beispiel  
 
Solarer Energiekataster: Gleisdorf hat ihn!
Wie viel solares Energiepotential kann von Dachflächen genutzt werden. Eine immer wieder gestellte Frage, die für einen Ort, Stadt, Region oder Land aber fast nie beantwortet werden kann. Bis jetzt! Denn die Feistritzwerke – STEWEAG haben in Zusammenarbeit mit der Energie Steiermark ein Programm entwickelt, das auf Basis bereits vorhandener ...........

firmeneigener GIS Daten wie True Orthophotos („Luftbildaufnahmen mit höchster Qualität“) und digitalen Höhenmodellen für viele Regionen in der Steiermark eine Ermittlung des Solarpotentials ermöglicht. Berücksichtigt werden dabei die Dachneigung, die Orientierung der Dachflächen und deren Abschattungen.

Im ersten Projekt wurden nun die Dachflächen der Objekte im Stadtgebiet von Gleisdorf berechnet und das Ergebnis war folgendes:

Von den 1.500 vorhandenen Objekten sind Dächer mit einer Fläche 300.000 m² für die Sonnenenergienutzung geeignet, das dabei auf diese Dächer eingestrahlte Sonnenenergiepotential beträgt 350.000.000 kWh im Jahr. Mit der Photovoltaik können daraus 38.500.000 kWh im Jahr erzeugt werden (Gleisdorf benötigt im Jahr 9.000.000 kWh), damit könnte 4 mal der jährliche Strom-Energiebedarf der Gleisdorfer Haushalte abgedeckt werden. Werden auf allen solar nutzbaren Flächen Sonnenkollektoren montiert, dann entstehen 90.000.000 kWh Wärme im Jahr und es könnte damit fast der gesamte Wärmebedarf der Gleisdorfer Haushalte umweltfreundlich mit erneuerbarer Energie aufgebracht werden.

Diese Zahlen fließen nun in das Konzept „Klimaschutz Gleisdorf“ ein und zeigen auf, wie und in welchem Maße, zu welchen Kosten Gleisdorf energieautark werden kann und wie in der Praxis gemeinsam mit der Bevölkerung die Klimaschutzziele erreicht werden können.

Gleisdorf hat nun nicht nur die jährlich evaluierten Energiedaten aller Objekte, sondern kennt mit Hilfe des solaren Energiekatasters sein solares Energiepotential.

Dieses Berechnungsmodell für die Ermittlung des Solarpotentials ist auch auf andere Städte oder Regionen übertragbar! Es zeigt deutlich auf, wie viel Energie umweltfreundlich erzeugt werden kann, wie hoch die CO2 Einsparungen und die aufzuwendenden Kosten sind. Es werden dabei nicht nur die Gesamtdaten einer Stadt oder Region ermittelt, sondern es zeigt auch, ob und wie viel Dachfläche bei jedem einzelnen Objekt solar nutzbar ist. Bauträger, Baufirmen, Gemeinde, Eigentümer von Objekten können sich ab sofort bei Feistritzwerke-STEWEAG über die solaren Nutzungsmöglichkeiten der Dachflächen in der Stadt Gleisdorf informieren.

Der Gleisdorfer „Solar Energiekataster“ wird bei der Veranstaltung „Klimaschutzpreis Gleisdorf“ am Mittwoch, 03.03.2010, Beginn 19:00 Uhr im forum Kloster, Gleisdorf vorgestellt!  

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