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05.01.2005
WiesenhoferLecksuche  

Raimund Wiesenhofer, Mitarbeiter der Stadtwerke Gleisdorf, bei der Leckortung

 
Umweltschutz im Gleisdorfer Wasserleitungsnetz
Leider ist es Faktum, dass Wasserleitungen, welche im Erdreich vergraben liegen, im Laufe der Jahrzehnte kleine Schäden aufweisen können. Etwa durch Korrosion, begünstigt durch aggressive lehmige Böden (wie es in Gleisdorf der Fall ist), entstehen winzige Löcher in der Rohrwand. Meist bleiben diese Stellen unentdeckt, da das austretende Wasser durch das Erdreich versickert. Diese Stellen werden im Laufe der Jahre größer, und ein Rohrbruch ist unvermeidbar. „Wie können beim öffentlichen Wasserleitungsnetz Störstellen bereits im Anfangsstadium erkannt werden?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich die Stadtwerke Gleisdorf intensiv und fanden nun eine Möglichkeit für die vorbeugenden „Lecksuche“.
Mit Hilfe einer neuen Technologie, die auf Basis der Schallmessung funktioniert, ist es möglich Leckstellen im Wasserleitungsnetz frühzeitig zu erkennen. Nach einem mehrmonatigen Probebetrieb schufen die Stadtwerke Gleisdorf diese Geräte an und konnten damit innerhalb eines kurzen Zeitraumes 8 Störstellen vorzeitig erkennen.
So wurden einige der unangenehmen Störungen bereits vorbeugend verhindert und was nicht minder von Bedeutung ist – es wurden die Wasserverluste im Leitungsnetz beträchtlich reduziert. Der Verlust von Wasser, das in den Rohren durch winzige Löcher  austritt, wurde stark gemindert und dadurch wird auch ein wichtiger Beitrag für die Ressourcenschonung geleistet.
Dieses „Lecküberwachungssystem“ ist flexibel und überwacht permanent zirka 1/5 des gesamten Rohrleitungsnetzes. In einem vorgegeben Rhythmus wird dieses System dann in die nächste Überwachungszone installiert, sodass nach 5 Rhythmen das ganze Netz kontrolliert ist.
Vor so genannten „Gewaltbrüchen“, dass sind Rohrbrüche, welche durch permanente Krafteinwirkung von außen auf die Rohre auftreten, ist man jedoch nicht verschont. Diese treten ohne Vorankündigung auf. Jedoch die „schleichenden“ Rohrbrüche hat man mit diesem System im Griff.
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