mit einem „Tag der offenen Tür“ die zukünftige Zusammenarbeit im Abfallzentrum in Albersdorf präsentiert.
Walter Schiefer, Geschäftsführer der Stadtwerke Gleisdorf, hob diesen zukunftsweisenden Schritt hervor und dankte den Vertretern beider Gemeinden für die Zustimmung dieser Kooperation. Die Nutzung des vorhandenen modernen Abfallzentrums Albersdorf durch die Stadtwerke für die Gleisdorfer Bevölkerung ist sowohl betriebswirtschaftlich als auch volkswirtschaftlich eine sehr sinnvolle Lösung, denn damit kann eine bestehende Infrastruktur optimal genutzt und Kosten können minimiert werden.
Aber nicht nur die Kooperation stand an diesem Tag im Mittelpunkt, sondern der Stadtwerkechef stellt auch das neue Gleisdorfer Abfallwirtschaftskonzept vor, das mit 1.Oktober gestartet wird und folgende Neuerungen enthält:
Gleisdorfer Abfallwirtschaft NEU
Zum Schutze der Umwelt und zur Serviceverbesserung der Kunden starten die Stadtwerke Gleisdorf am 1. Oktober 2005 mit einem neuen Abfallkonzept.
Erneuerungen dabei sind die Altpapiersammlung ab Haus, die Bestückung der Mülltonnen mit Chip und die Kooperation mit dem Abfallzentrum Albersdorf-Prebuch.
Abfallzentrum im Gewerbepark Albersdorf
Ab 1. Oktober 2005 wird das bisherige Abfallzentrum beim Gleisdorfer Wirtschafthof geschlossen und das moderne Abfallzentrum im Gewerbepark Albersdorf steht der Gleisdorfer Bevölkerung zur Verfügung.
Wie bisher können dort entsorgt werden: Sperrmüll, Altholz, Altmetall, Altpapier, Bauschutt, Verpackungen aus Kunststoff, Glasflaschen, Metalldosen, Flachglas, Styropor, Textilien/Altkleider, Grünschnitt (Kleinmengen), Tierkadaver, Reifen, Kühlschränke, Elektroaltgeräte, Problemstoffe
Öffnungszeiten: MI 13:00–17:00, DO 13:00-19:00, FR u. SA 8:00-12:00
Tierkadaver können auch beim Abwasserverband, Steinbergstraße 45, 8200 Gleisdorf entsorgt werden.
Öffnungszeiten: MO-SO 00:00-24:00
Größere Mengen von Grünschnitt können auch bei der Kompostieranlage in der Fürstenfelderstraße, 8200 Gleisdorf abgegeben werden
Öffnungszeiten: FR u. SA 8:00-12:00
Restmülltonnen mit Chip
Jede Restmülltonne wurde mit einem elektronischen Chip ausgestattet. Dadurch ist es möglich den Kunden variable Abfuhrintervalle anzubieten. Die Kunden haben je nach Entsorgungsbedarf alle vierzehn Tage die Möglichkeit die Restmülltonne entleeren zu lassen. Je nach Müllanfall, können unterschiedliche Entleerungsintervalle selbst gewählt werden, denn alle vierzehn Tage kommt das Müllauto bei jedem Kunden vorbei und entleert die bereitgestellten Tonnen. Gilt nicht für Siedlungshäuser - hier bleibt die wöchentliche Entleerung!
Altpapierabfuhr ab Haus
Ebenfalls ab Oktober 2005 beginnt die Altpapiersammlung ab Haus. Alle 4 Wochen werden die Altpapiertonnen bei den Häusern entleert. Die Altpapier-Container bei den Müllinseln werden entfernt, eine Altpapierentsorgung ist dann dort nicht mehr möglich.
Serviceverbesserung
Ein weiterer Punkt im Gleisdorfer Abfallwirtschaftskonzept NEU ist:
Die Stadtwerke übernehmen alle Sammeltonnen der Kunden - Restmüll, Biomüll, Altpapier, Leichtfraktion - in ihr Eigentum und kommen somit für die Anschaffungs- und Erhaltungskosten der Behälter auf!
Ziele des Gleisdorfer Abfallwirtschaftskonzeptes NEU sind:
- Richtige Entsorgung zum Schutze der Umwelt
- Entsorgung leicht gemacht durch gutes Services
- Kostenminimierung durch Kooperationen (gemeinsame Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur - Abfallzentrum Albersdorf wird nun von Alberdorf/Prebuch und von Gleisdorf genutzt)
- Durchblick beim Trennen durch verstärkte Informationen
Beste Unterhaltung gab es für die zahlreich erschienene Bevölkerung von Gleisdorf und Albersdorf bei:
Musik mit der „Weißbacher Gleisdorf“, Speisen und Getränken, einen Parcours mit Elektroautos für die Kinder. Aber auch für die Information in Sachen Abfallwirtschaft wurde einiges geboten. Es konnten das Abfallzentrum und die Fahrzeuge für die Sammlung von Rest- und Biomüll, von Altpapier besichtigt werden, es gab Auskunft zum Gleisdorfer Abfallkonzept NEU.









