ansonsten bei 1.200.000 Liter Wasser und der bisherige Rekord bei 2.360.000 Liter.
Trotz dieser exorbitanten Zunahme des Wasserverbrauches gab und gibt es in der Gleisdorfer Wasserwirtschaft keine Engpässe. Das Trinkwasser kommt aus den Quellen in der Weizklamm und aus den vier Gleisdorfer Tiefenbrunnen, die es aber auch noch ermöglichen, überschüssiges Quellwasser in die Südoststeiermark zu liefern.
Für die derzeitige gute Wassersituation haben der schneereiche Winter und die Niederschläge im Frühjahr beigetragen. Aber auch die Hochbehälter des Gleisdorfer Wasserwerkes leisten nun wertvolle Hilfe, denn nur so ist möglich die täglichen Wasserverbrauchsspitzenwerte mit über 60 Liter pro Sekunden abzudecken.
In den letzten Jahren ist aber ein stetiger Anstieg des Verbrauches eingetreten und die Gegensätze zwischen langer Trockenheit und den Regenperioden wird immer ausgeprägter.
Stadtwerke Direktor Walter Schiefer und Wasserwerksbereichsleiter Karl Hierzer sehen auch zukünftig keine Schwierigkeiten für eine ausreichende und sichere Wasserversorgung in Gleisdorf, denn mit dem Projekt „Wasser-Transportleitung Oststeiermark“, an dem die Stadtwerke Gleisdorf beteiligt sind, wird eine langfristige Investition bereits jetzt getätigt.
Durch diese Beteiligung sind für die Stadt Gleisdorf weitere Wassermengen verfügbar und die Versorgungssicherheit wird zusätzlich erhöht. Wasser wird immer kostbarer, deshalb wird nicht nur in Wasserleitungen, sondern auch in ein perfektes Wassermanagement investiert. Es soll möglichst kein Wasser verloren gehen und von den Stadtwerken Gleisdorf werden dafür modernste Geräte zur Wasserverlustminimierung eingesetzt.
Die Stadtwerke Gleisdorf bemühen sich weiters um die Schaffung eines regionales Wassermanagements, um auch bei steigendem Wasserbedarf eine sichere Versorgung zu gewähren.
Mit diesem umfangreichen Investitions- und Strategiekonzept werden die Stadtwerke Gleisdorf auch in der Zukunft den Anforderungen einer modernen und sicheren Wasserversorgung entsprechen.









