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21.09.2006
Mobilitaetspreis  

Ing. Andreas Mayer, Geschäftsführer Dir. Ing. Walter Schiefer und Ing. Alexander Schloffer (von links nach rechts) nahmen den Mobilitätspreis, der im Rahmen einer Feierstunde im Technischen Museum in Wien überreicht wurde, entgegen.

 
Ohne fossiles Öl geht`s auch – Sonne statt Diesel und Benzin!
„Ausgezeichnetes“ Feistritzwerke-STEWEAG Mobilitätskonzept - „20 % der jährlich gefahrenen Kilometer im Jahr einzusparen und keinen fossilen Treibstoff mehr zu verwenden – dieses Ziel haben sich die Geschäftsführung und die MitarbeiterInnen der Feistritzwerke-STEWEAG gesetzt. Für die Umsetzung wurde ein visionäres, praxisbezogenes Mobilitätskonzept erstellt. Damit wird die Umwelt kräftig entlastet und die Kosten werden gesenkt“, so Dir. Ing. Walter Schiefer über das Projekt, das beim VCÖ-Mobilitätspreis 2006 „energieeffizient mobil“ den 2. Platz in der Kategorie Unternehmen erhielt. Inhalt dieses Konzeptes ist der Umstieg von fossilen.....

Treibstoffen auf erneuerbare Energie und die Vermeidung von gefahrenen Kilometern. Erreicht wird das unter anderem mit einem eigenen „Stadtfuhrpark“ zu dem Elektroautos, Hybridautos (verbrauchsarme, Treibstoff sparende Fahrzeuge), Pflanzenöl betriebene Kraftfahrzeugen und weitere Elektrofahrzeuge wie Roller, Fahrräder und „Arrows“ (vierrädrige Roller) gehören.

Um gänzlich ohne fossilen Treibstoff auszukommen werden die Fahrzeuge des gesamten Fuhrparks auf Pflanzenöl Betrieb umgestellt, sodass im Feistritzwerke-STEWEAG Betriebsverkehr dann nur  noch erneuerbare Energie im Einsatz ist!

Weiters wurden die MitarbeiterInnen animiert Fahrgemeinschaften zu bilden und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu fahren.  Durch die verstärkte Nutzung von Fahrrädern anstelle von Pkw`s wird eine zusätzliche Reduzierung der Schadstoffe erreicht.

Besonderes Augenmerk wird aber auf die Vermeidung der gefahrenen Kilometer gelegt. Mit einem Flottenmanagement, das in jedem Fahrzeug eingebaut ist und mit GPS und einem graphischen Informationssystem verknüpft ist, werden die Dienstautos verbrauchsoptimiert und entfernungsoptimiert gesteuert. Zusätzlich wurden die Arbeitsprozesse mobilitätsorientiert durchleuchtet und die Einsätze der MitarbeiterInnen erfolgen nicht mehr funktionsorientiert, sondern standortorientiert.Ein weiterer Maßnahmenbereich beinhaltet die Lieferanten mit denen über einen größt möglichen schadstoffminimierten Transport der Materialien gesprochen wird.

Aber auch die Kunden werden eingeladen für Firmenbesuche öffentlichen Verkehrsmitteln zu benutzen und sie können sich gleich auf der Feistritzwerke-STEWEAG Homepage die Fahrpläne von Bahn und Bus anschauen. Das Unternehmensitz liegt ja nur fünf Minuten von den jeweiligen Bahnhöfen entfernt.

Zehn Prozent der gefahrenen Kilometer, der Treibstoffkosten und Schadstoffe sowohl bei Firmenfahrten als auch bei den Fahrten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu den Arbeitsstätten konnten bereits eingespart werden. Langfristig sollen es 25 Prozent werden, lobt VCÖ-Geschäftsführer Dr. Willi Nowak das ausgezeichnete Projekt.

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