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Pflanzenöl: Umwelttankstelle mit Sonnenenergie in Gleisdorf

Das Pflanzenöl kann in Diesel-Kraftfahrzeuge getankt werden. Bei einem 100 % Pflanzenölbetrieb müssen Zusatzteile beim Motor eingebaut werden. Wird Pflanzenöl zum herkömmlichen Dieseltreibstoff geringfügig gemischt, dann ist kein Einbau von Zusatzteilen notwendig.
Allgemeine Bedingungen:
Die Abnehmer von Pflanzenöl von der Umwelttankstelle der Feistritzwerke-STEWEAG-GmbH erklären sich in Zusammenhang mit dem Treibstoffbezug und der Barbezahlung des entsprechenden Kaufpreises hiefür mit nachstehenden Punkten ausdrücklich einverstanden:
1) Die Betankung von umgerüsteten Dieselfahrzeugen ist gegen Barbezahlung nur zu folgenden Zeiten möglich: MO - DO von 7.30 bis 16.00 Uhr; FR von 7.30 bis 12.00 Uhr.
Die Bezahlung hat sogleich bei der hiefür eingerichteten Kassa im Betriebsgebäude der Feistritzwerke-Steweag-GmbH zu erfolgen.
2) Der Abnehmer dieses Pflanzenöls zur Betankung von umgerüsteten Dieselfahrzeugen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nur entsprechend umgerüstete Dieselfahrzeuge hiefür geeignet sind.
3) Der Abnehmer hat somit selbst Sorge zu tragen, dass bei Betankung seines Fahrzeuges mit Pflanzenöl dasselbe hiefür umgerüstet und in jeglicher Weise geeignet ist.
4) Es besteht somit die Selbsthaftung des Abnehmers von Pflanzenöl in Bezug auf unmittelbar oder mittelbar entstehende Schäden.
| Die Umwelttankstelle: ein weiterer Schritt in eine solare Zukunft |
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"Pack die Sonne in den Tank" - das ist nun in Gleisdorf an der ersten Österreichischen Umwelttankstelle, die von den Feistritzwerken-STEWEAG eröffnet wurde, möglich. Rapsöl in Form von gespeicherter Sonnenenergie kann hier in umgebaute Dieselfahrzeuge getankt werden. Getreu dem Leitbild, in dem steht, "Einen Teil der benötigten Energie erzeugen wir in der Region selbst. Wir betreiben kleine, dezentrale Anlagen, die die Ressourcen und die Umwelt durch ihren hohen Wirkungsgrad schonen", setzt der Gleisdorfer Energiedienstleister schon seit sechzehn Jahren auf Nachhaltigkeit. So wird im Dezember 1988 eine Energieberatungsstelle eingerichtet, es folgt im Dezember 1992 die Installation der ersten netzgekoppelten Kunden-Fotovoltaikanlage. Damit wird der erste Schritt in eine Technologie gesetzt, die heute in Form verschiedenster - teilweise künstlerisch gestalteter - Solar-Kraftwerke das Ortsbild der oststeirischen Sonnen-Metropole prägt - herausragend ist dabei der 1998 errichtete "Solarbaum". 2001 folgt die Eröffnung der "Straße der Solarenergie" - eines weltweit einzigartigen Projektes der Stadtgemeinde Gleisdorf, der Feistritzwerke und des Landes Steiermark, für das die Initiatoren mit dem "Österreichischen Solarpreis" und dem "Steirischen Umweltpreis" ausgezeichnet wurden. Ende des Jahres folgte die Errichtung der 1266 Meter langen Fotovoltaik-Lärmschutzwand an der Ortsumfahrung Gleisdorf, die über 100 Kilowatt Spitzenleistung erbringt - und diese Aufzählung an Highlights des Nachhaltigkeits-Denken ist bei weitem nicht vollständig. |

Die offizielle Eröffnung der Umwelttankstelle erfolgte am 23. April im Rahmen eines Festaktes durch Gleisdorfs Bürgermeister Christoph Stark, Umwelt-Landesrat Johann Seitinger und Gf Walter Schiefer. (Bild von links nach rechts)
Mit Jänner 2004 wurde schließlich die erste österreichische Umwelttankstelle auf dem Betriebsgelände der Feistritzwerke in der Gleisdorfer Gartengasse eröffnet. Dort kann reines Pflanzenöl für Dieselfahrzeuge und der Umweltstrom "Solar-Mix" für Elektroautos und -fahrräder getankt werden. Ing. Walter Schiefer, Direktor der Feistritzwerke und schon in der Vergangenheit spiritus rector vieler Nachhaltigkeits-Projekte: "Bei dieser Umwelttankstelle, die rund um die Uhr zugänglich ist, ist sowohl die Energie für den Betrieb als auch die abgegebene 100 % erneuerbar. Denn der Umweltstrom wird in Solarzellen, die am Tankstellenvordach montiert sind, und im Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk erzeugt. Auch die Wärme für den an die Tankstelle angeschlossenen Energieschauraum stammt aus dem Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk." Und da ja auch Planzenöl nichts anderes als Sonnenenergie in flüssiger Form ist, haben die Feistritzwerke-STEWEAG damit einen weiteren Schritt in die solare Zukunft der Oststeiermark getan - getreu den von Direktor Schiefer formulierten Zielen: "Zeichen setzen für eine gesunde Umwelt, umweltfreundliche Infrastrukturen in der Oststeiermark schaffen und die Menschen zum Mitmachen animieren".
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